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Das Amateurfernsehrelais in Paderborn (JO 41 LT) |
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| Informationen zu unserem ATV - Relais: |
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| Relaisverantwortlicher: Klaus Burchardt, DL4YCC. |
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| Frequenzen: Eingabe = 1278,25 MHz, Ton = 5,5 MHz Ausgabe = 2343 MHz, Ton = 6,0 MHz, alles in FM. |
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| Standort des ATV-Relais: Bauernkamp in der Nähe von Schlangen / Veltrom, Locator = JO 41 LT, 406m über NN. |
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| Da DB0PAD zum 2. mal gestohlen wurde, mußte ein
vollständig neues Relais aufgebaut werden. Um einen 3. Diebstahl zu verhindern haben wir
uns entschlossen, unser Relais in einen Tresor (Gewicht über 1t) einzubauen. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an DL1YEJ, DL8YAU, DG2WI, DL3YGK und DL4YCC, die geholfen haben, das Relais kurzfristig wieder aufzubauen (3.mal). Ein besonderer Dank gilt aber auch dem Ortsverband Paderborn N14, der uns finanziell unterstützt hat. |
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| Die Antennen Sender / Empfänger: |
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| Die Sendeantenne 13cm (Wellenlänge) für 2343 MHz ist eine Antenne von DC0BV und besteht aus einem ALU-Vierkantrohr mit 11 senkrechten Schlitzen. Die Antenne strahlt natürlich horizontal und ist jetzt rundstrahlend. Am Pfingstsonntag 97 haben wir die TX-Antenne ausgetauscht. Erste Messungen haben ergeben, daß die vorhergehende Antenne gleichen Typs nicht gut funktionierte (Schlitze waren falsch und keine Kurzschlußbügel). | |
| Die Empfangsantenne ist ebenfalls eine Antenne von DC0BV und besteht aus vier Kästen aus Platinenmaterial, die mit Koaxkabel dann zusammengeschaltet wurde. Gewinn: 5-6 dB, Bandbreite: 50 MHz, Öffnungswinkel vertikal 20 Grad. Polarisiert ist diese Antenne ebenfalls horizontal und hat einen Öffnungswinkel von 360 Grad. Direkt an der Antenne ist ein Hochpaß, der Frequenzen unterhalb von 1 GHz filtert und danach folgt ein Vorverstärker. Wir haben festgestellt, daß die Empfangsantenne sehr empfindlich ist. | |
| Die Antennen stecken in einem Kunststoffrohr (fast keine Dämpfung !) übereinander. Die 13 cm-Antenne ist oben, und unten ist die 23cm-Antenne eingebaut. | |
| Der 13cm-Sender: |
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| Der Sender ist ein Eigenbau und wurde von DF9CR aufgebaut und abgeglichen. Er besteht aus der Basisband-Aufbereitung, der UNI-PLL, dem Sendebaustein und einer nachfolgenden Treiberstufe. Aus dem Sender kommen ca. 500 mW. Anschließend kommt eine Endstufe: Typ MT- 2,3 E22. Diese Endstufe hat einen extra großen Kühlkörper bekommen, der bei der Dauerleistung von ca. 10 Watt nur ca. 30 Grad ohne Lüfte erreicht! Diese Sendeleistung geht über das 15m ARCOM-Kabel an die 11 Element Schlitz-Antenne für 13cm. | |
| Der 23cm-Empfänger: |
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| Der Empfänger (RX) ist ein umgebauter Satelliten-Receiver. Auch dieser mußte umfangreich umgebaut werden (Videopegel, Bandbreite, Ton-Frequenz). Direkt hinter dem RX haben wir ein interdigitales Filter gesetzt, weil wir Störungen durch Interlinkstrecken (Paket Radio) hatten, die damit auch beseitigt wurden. Nach dem Filter kommen 15 Meter AIRCOM-Kabel, ein Vorverstärker für 1278,25 MHz und ein Hochpass (1GHz), dann geht's direkt auf die Antenne. Der RX ist leider nicht das Gelbe vom Ei und deshalb haben wir uns entschlossen, ihn durch einen besseren zu ersetzen! | |
| Die Steuerung: |
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| Die Steuerung besteht aus einem 386er-PC und einer Relaiskarte mit 8 Relais. Die Programmierung gestaltete sich sehr einfach. Frank, DL3YGK programmierte die Steuerung in Turbo-Pascal. Die Software läuft sehr zuverlässig. Zur Steuerung gehört aber auch noch eine Testbildkarte mit einer Zeilenfrequenzauswertung. | |
| Die Relais-Fernsteuerung: |
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| Die Fernsteuerung erfolgt auf 70cm auf der Frequenz 433,925 MHz mit Hilfe von DTMF-Tönen. Mit einem selbst gebauten DTMF-Decoder, der direkt auf das Handfunkgerät gebaut wurde, wird die Auswertung der ankommenden Töne ausgewertet und an den PC weitergegeben. Der PC steuert dann das Relais über die Relaiskarte. Lizenzierte Funkamateure können mit DTMF-Ton 01 auf 433,925 MHz das Relais auftasten und Ihre Empfangseinrichtung prüfen / testen. | |
| Die Stromversorgung: |
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| Unser ATV-Relais wird mit Windkaftstrom betrieben und das dürfte das einzige Relais in Deutschland sein, das Strom aus Windenergie bekommt. Diese Windkraftwerk erzeugt bei voller Leistung 600 Kilowatt (genug für uns, hi). | |